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Illustration eines grünen Küstenhangs mit Messpfosten, Häusern oben und dem Meer darunter

Erdrutsch in Asparuhovo: Katastrophenzustand in Varna mit Enddatum 27. Oktober

Der Katastrophenzustand wegen des Erdrutsches in Asparuhovo sollte am 27. Oktober enden; am 30. Oktober nannte die Bauaufsicht eine alte Wasserleitung.

Veröffentlicht: Zuletzt aktualisiert:

⏹ Beendet (27. Oktober 2026). Diese Seite bleibt zum Nachschlagen erhalten.

Archiv: Dieser Bericht erschien am 23. Oktober 2026, vor dem geplanten Ende des Katastrophenzustands am 27. Oktober. Der Abschnitt zur Ursache wurde nach den am 30. Oktober bekanntgegebenen Ergebnissen ergänzt.

Am 23. Oktober 2026 kündigte die Gemeinde Varna an, dass der Katastrophenzustand wegen eines Erdrutsches im Stadtteil Asparuhovo am 27. Oktober 2026 mit Ablauf seiner gesetzlichen Frist endet; BNR Radio Varna zitierte den Krisenstab, wonach er ab dem 28. Oktober aufgehoben wird. Eine Baufirma für die Sicherungsarbeiten war da bereits ausgewählt, die Arbeiten sollten in etwa einem Monat beginnen.

Was hat der Krisenstab beschlossen?

Bei seiner jüngsten Sitzung nahm der kommunale Krisenstab einen Vorschlag der städtischen Firma Geozashtita – Varna an, die offizielle Erdrutschzone zu erweitern. Innerhalb dieser Zone sind Bau- und Reparaturarbeiten, die den Boden beeinträchtigen könnten, eingeschränkt. Die Gemeinde betont: Die größere Zone bedeutet nicht, dass der Erdrutsch gewachsen ist – sie markiert das Gebiet, in dem detaillierte ingenieurgeologische Untersuchungen stattfinden.

Außerdem beschloss der Stab:

  • einen Bericht der Regionaldirektion für nationale Bauaufsicht abzuwarten, der den Umfang der Sicherungsarbeiten festlegt;
  • ein Gutachten zu den Ursachen des Erdrutsches in Auftrag zu geben;
  • ein Archiv aller Entscheidungen, Maßnahmen und Dokumente des Krisenstabs anzulegen.

Was hat den Erdrutsch verursacht?

Am 30. Oktober 2026 sagte Kiril Moskov, Direktor der Regionaldirektion für nationale Bauaufsicht (RDNSK) in Varna, die technische Expertenkommission habe ihre Arbeit abgeschlossen. Ihr Ergebnis: Eine beschädigte Wasserleitung war die Hauptursache dafür, dass sich die Spundwand verbog und die Straße einbrach. Lockere Böden, Sande und hohes Grundwasser hätten zusammen die Bedingungen dafür geschaffen, berichteten Varna24 und Moreto.net.

Der neue Geschäftsführer des Wasserversorgers ViK-Varna, Mihail Marinov, sagte, die Leitung stamme aus den 1970er-Jahren und habe ihre Nutzungsdauer überschritten. Laut Varna24 beschrieb er sie als Asbestzementleitung mit 200 mm Durchmesser. Marinov fügte hinzu, dass auch Bauarbeiten in einer Baugrube direkt neben der Leitung den Boden beeinflusst hätten; die genaue Ursache des Leitungsschadens lasse sich aber nicht eindeutig feststellen. Der frühere ViK-Chef Veselin Rusev hatte zuvor erklärt, der Erdrutsch sei nicht durch eine Leitung des Unternehmens verursacht worden.

Besteht noch Gefahr für Anwohner?

Der Sekretär des Stabs, Georgi Georgiev, sagte BNR am 23. Oktober, die Lage im Gebiet Vilite sei ruhig, für die Menschen in der Nähe bestehe keine unmittelbare Gefahr. Die Behörden beobachteten den Hang weiter; sollte starker Regen das Risiko neuer Bewegungen erhöhen, würden die Bewohner der nahen Häuser vorsorglich erneut evakuiert, sagte er.

Wer ist nach dem Ende des Katastrophenzustands zuständig?

Laut Gemeinde stellt der Krisenstab mit dem Ende des Katastrophenzustands seine Arbeit ein. Die zuständigen Behörden übernehmen die weiteren Schritte in eigener Verantwortung – von den Untersuchungen und dem Gutachten bis zur Sicherung des Hangs.

Warum das wichtig ist

Asparuhovo auf der Südseite der Asparuhov-Brücke ist einer der größten Wohnbezirke der Stadt. Wer dort wohnt oder eine Wohnung mieten oder kaufen möchte, sollte die offiziellen Mitteilungen der Gemeinde zur Erdrutschzone und zu Bauauflagen im Blick behalten. Zum Immobilienmarkt insgesamt lesen Sie unseren Bericht über Immobilienpreise in Varna 2026.

Korrekturen

  • : Diese Seite übersetzte das bulgarische „бедствено положение“ zuvor als „Notstand“. Richtig ist „Katastrophenzustand“.

Quellen

Häufige Fragen

Was hat den Erdrutsch in Asparuhovo verursacht?

Laut der regionalen Bauaufsicht RDNSK stellte ihre Kommission am 30. Oktober fest, dass eine beschädigte Wasserleitung die Hauptursache war; lockere Böden, Sande und hohes Grundwasser schufen die Bedingungen dafür.

Ist es sicher, in der Nähe des Erdrutsches in Asparuhovo zu wohnen?

Laut Krisenstab ist die Lage ruhig und es besteht keine unmittelbare Gefahr; die Überwachung geht aber weiter.

Werden Anwohner erneut evakuiert?

Nur vorsorglich, falls starker Regen das Risiko neuer Bodenbewegungen erhöht.

Warum wurde die Erdrutschzone vergrößert?

Die größere Zone ist ein Gebiet für genaue geologische Untersuchungen und Bauauflagen – nicht ein Zeichen, dass der Erdrutsch selbst gewachsen ist.

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